Engelschwere
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Randy Cramer: Teil 1 - Supersoldaten und Projekt Moonshadow

 
 
Deutsches Transkript des Interviews mit Michael Salla (www.exopolitics.org)
 
(Text geglättet)
 
Es handelt sich hier um den Ersten Teil eines fünfteiligen Interviews mit Randy Cramer, der seine Rekrutierung in eine Spezialabteilung des US Marine Corps enthüllt, die für die Ausbildung der Verteidigungsstreitkräfte der fünf bestehenden Marskolonien verantwortlich zeichnet. 

Selbst wenn die eigenen Englischkenntnisse nicht ausreichen, um dem Original in allen Details folgen zu können, empfehle ich dringend, dem Stimmmuster von Randy Cramer zumindest solange zu lauschen, dass man einen Eindruck von der Authentizität und Intention dieses "whistleblowers" gewinnt. Die menschliche Stimme und Sprache vermittelt mehr als nur Laute und Informationen. Hier wie in allen menschlichen Interaktionen gilt zuallererst, Fühlung mit dem Wesen einer Person aufzunehmen, bevor der Verstand sich an das Analysieren und Sezieren der Daten macht.

Ich setze den "Whistleblower"-Status von Randy Cramer deshalb in Anführungszeichen, weil er nach eigenem Bekunden immer noch mit einer Kommandostruktur des Militärs zusammenarbeitet. Das ist noch kein hinreichender Grund, seine exopolitische Rolle im Sinne eines unselbständigen oder gar programmierten Disclosure-Agenten zu entwerten. Es ist aber wohl ein Grund zu fragen, ob sein Briefing für diese Öffentlichkeitsarbeit nicht einer Disclosure-Agenda unterworfen ist, in deren Pläne der "einfache" Soldat Randy Cramer nicht vollumfänglich eingeweiht wurde. Auf welchem tieferen Selbst- und Wirklichkeitsverständnis beruhen denn all die Bemühungen jener Netzwerke des militärischen Widerstands, die mit Menschen wie Randy Cramer zusammenarbeiten? –

Anders ausgedrückt: Ist das wesentliche über diese "SciFi-Horror-Komödie" gar noch nicht ausgesprochen worden? Auf welchem kosmischen Spielfeld befindet sich also die Menschheit, die sich selbst schon immer das größte Rätsel war? Dazu empfehle ich die Einführungstexte der MCEO-Guardian Alliance (Ashayana Deane), welche in der oberen rechten Spalte dieses Blogs zu finden sind. 
 
Dieser Blog bewertet die exopolitische Lagebesprechung von Randy Cramer also nicht so sehr anhand dessen, was gesagt wurde. Vielmehr macht mir (auch hier) Sorge, was nicht gesagt wurde. 
 
Der Kommentarbereich steht dem Leser für kritische Bemerkungen und Anregungen zur Verfügung!
 
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Familiäres Milieu
 
Michael Salla: Es ist der 25. Februar [2014] und bei uns ist Captain Kaye [Randy Cramer], um uns einige wichtige Informationen über seinen militärischen Hintergrund mit zu teilen, insbesondere über die US Navy und eine sehr spezielle Abteilung des US Marine Corps, von der noch nicht viele Leute gehört haben.
 
Wir beginnen also mit Captain Kayes Lebensgeschichte, um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, wie es zur Rekrutierung in diese spezielle Abteilung des US Marine Corps kam und welcher Art die Erfahrungen waren, die bereits in seiner Kindheit begannen.
 
Bei uns ist also Captain Kaye. Willkommen, Captain Kaye!
 
Randy Cramer: Danke, Michael. Ich freue mich, hier zu sein.
 
Michael Salla: Lass uns damit beginnen, den Zuhörern ein Gefühl für Deinen Lebenshintergrund zu vermitteln: Eltern, Herkunft, Geschwister usw. Lass uns als hier beginnen, mit Deinem Geburtsdatum.
 
Randy Cramer: Klar. Ich wurde am 25. Mai 1970 geboren . Meine Eltern stammen beide aus einer Kleinstadt in Kentucky. Nach ihrem High School Abschluss zogen sie nach Westen, um vor allem von ihren Familien weg zu kommen. Ich habe einen älteren Bruder und eine älter Schwester, bin also der jüngste von Dreien. Die Eltern kommen aus der Arbeiterschicht, sind beide aber durchaus intelligente Leute. Wenn sie beide bessere Gelegenheiten gehabt hätten, Eltern etwa, die das Geld fürs College gehabt hätten, wären die Dinge für sie wohl etwas besser gelaufen. Sie haben zwar Potential, Angehörige der Arbeiterschicht haben aber nicht sehr viel Möglichkeiten, die übers Ausgehen und das Bemühen um einen Job hinaus führen. Sie schätzten sich wohl schon glücklich, bei drei Kindern ihre Hypothek zurück zahlen zu können, ohne dass alles aus den Fugen geriet. Ich würde also sagen, dass es eher ein bodenständiger Kampf ums Dasein war, als ein Leben in Luxus und Freizeit. Wir mussten nicht Hungern, aber es gab eben dieses Ringen am unteren Ende der ökonomischen Skala. Meine Eltern waren jedoch gute und intelligente Leute. Sie hatten freilich einen ganz schön starken religiösen Hintergrund, sehr starke religiöse Überzeugungen, mit denen ich erzogen wurde, die ich heute nicht mehr so teile. Sie haben immer noch starke religiöse Überzeugungen. Das war eben die Art ihrer Erziehung in einer Zeit, in der man das eben fast ausnahmslos so glaubte und machte, wenn man sich nicht an den Rand der Gesellschaft stellen wollte. Im Grunde sind es aber gute Leute. Sie wuchsen in einem Milieu auf, in dem nicht übermäßig viel geschrien, geschlagen und getrunken wurde. Ein gutes, liebevolles Umfeld. Ich mag meine Eltern. Ich hab' meine Probleme mit ihnen. Manchmal machen sie mich wahnsinnig. Aber sie sind immer noch meine Eltern, und ich liebe sie beide.
 
Michael Salla: Hatte einer von Deinen Eltern irgendeinen militärischen Hintergrund?
 
Randy Cramer: Nein.
 
 
Eine unheimliche Begegnung
 

Michael Salla: Wir haben also etwas von Deinem familiären Hintergrund abgedeckt und soweit es Dir bewusst ist, haben beide Elternteile keine Verbindungen zum Militär gehabt.

 
Ab einem gewissen Punkt in Deiner Kindheit begannen sonderbare, anomale Erfahrungen in Dein Leben zu treten. Erzähl uns doch darüber ein bisschen.
 
Randy Cramer: Die frühesten Erinnerungen an sonderbare Träume oder ein plötzliches Erwachen in der Nacht mit sonderbaren Erlebnissen, etwa Aufwachen mit Malen, Prellungen und Schnitten an sonderbaren Stellen, die noch nicht da waren, bevor ich zu Bett ging, gehen zurück in ein Alter, in dem die Erinnerungen [entwicklungsbedingt] stark werden. Davor liegende Erlebnisse mit fünf, sechs oder sieben sind etwas verschwommener in der Erinnerung, aber es gibt definitiv einige Eindrücke und Bilder auch aus dieser Zeit. Ich denke, das liegt einfach an der Entwicklung des Gehirns eines älter werdenden Kindes. Es ist jedenfalls schwerer, aus dieser Zeit präzise Erinnerungen an solche Vorfälle [wie oben beschrieben] zu bekommen.
 
Ich erinnere mich an das Gefühl einer Abweichung [vom Normalen], … ich hatte zwar das Gefühl, normal zu sein, wie jedes Kind, das seinen eigenen Zustand als normal annimmt. Ich bekam aber eine Menge Feedback, dass ich es nicht sei, und das nicht in einem abwertenden Sinne. Man gab mir zu verstehen, dass ich für mein Alter ein intelligentes und kreatives Kind sei.
 
Ich bekam also aus vielen externen Quellen kaum ein Gefühl dafür, dass das, was in meinem Leben vor sich ging, in Wirklichkeit sonderbar und schräg war. Ich war sozusagen schon verschieden genug, dass sich die Aufmerksamkeit auf meine Intelligenz und Pfiffigkeit richtete: „Oh, ist er nicht ein schlaues Kerlchen, immer so helle...“ Das ist es, was ich häufig als Kind zu hören bekam.
 
Ich versuchte also meine verwirrenden Erlebnisse zu verstehen und einzuordnen. Es war das erste mal, als ich meinem Vater von meinen Erfahrungen erzählte - 'Ich habe da diese schrägen Träume, wache auf in der Nacht und spüre, dass da jemand im Raum ist.'-, und er setzte sich mit mir hin und gab mir eine Erklärung, die seiner gnostisch-judäo-christlichen Sichtweise auf die Dinge entsprach. Nicht so sehr das traditionelle Schwarzweißbild, als viel mehr nach der Art: 'wir leben in einem spirituellen Universum, in dem es gute und schlimme Dinge gibt...' Er versuchte das aus seinem eigenen religiösen Hintergrund heraus in den Kontext von Engeln und Dämonen zu setzen. Ich hab das mehr oder weniger akzeptiert (es seien ja nur Engel und Dämonen, die da Mitten in der Nacht in mein Zimmer kommen), aber diese Erklärung wollte bei mir nicht so richtig verfangen. Obwohl ich in diesem Alter an diese Dinge glauben konnte (da meine Erziehung mich anhielt, an sie zu glauben), fühlte ich das Unbehagen, dass dies keine befriedigende Erklärung war...
 
Es war im Alter von zehn Jahren, als ich mit zwei perfekt kreisrunden, 5-Cent (Nickel)-Stück großen Hämatomen [Blutergüssen] an den Innenseiten meiner Oberschenkel erwachte...
 
[Randy Cramer versucht die anatomische Besonderheit dieser Stellen zu beschreiben. Amatomisch sei es nicht die Stelle zur Hauptarterie, sondern zu einer Seitenarterie, die man etwa bei einer Angiographie für das Setzen des Katheters verwendet. Als Angiogramme (engl. angiogram) werden die während einer Angiographie seriell aufgenommenen Röntgenbilder bezeichnet, die den Kontrastmittelfluss und die Gefäßfüllung mit Kontrastmittel zeigen.]
 
...gleiche Größe der Hämatome auf beiden Seiten mit perfekter kreisrunder Form? Das beunruhigte mich. So sehr, dass ich zu meinem Vater ging und fragte, ob mich da vielleicht etwas gebissen haben könnte in der Nacht. Auch mein Vater war beunruhigt und fragte, ob ich diese Woche einen Arztbesuch gehabt hätte. Ich verneinte. Er war beunruhigt genug, dass er es meiner Mutter wissen ließ, die in Arztpraxen gearbeitet hatte und es ebenfalls sonderbar fand. Sonderbar genug, dass ein Termin vereinbart wurde, um es von einem Arzt begutachten zu lassen.
 
Eine Ärztin warf einen Blick darauf und ihre Reaktion auf die zwei Blutergüsse bestand in einem 15- minütigen Vortrag über den Missbrauch von Steroiden. Offenbar sah sie diese Blutergüsse als Beleg dafür, dass ich mir selbst Injektionen verabreichte, auf die jene Blutergüsse ein Hinweis [für sie] waren. Alles was ich tun konnte, war geschockt und sprachlos da zu sitzen gegenüber jemandem, der mir unterstellte, Steroide zu spritzen, wo doch mein Wissen zum damaligen Zeitpunkt über Steroide und Spritzen minimal waren. Ich wusste also nichts darauf zu erwidern als ein [verständnisloses] 'Nein'. Ich hörte sie all dies sagen („Du weißt, die sind gefährlich und Du solltest das nicht tun...“), wusste aber im Grunde nicht, über was sie da sprach, da ich eine Spritze niemals an mich ran lassen würde, ganz zu schweigen von Steroiden, aus welchen Gründen auch immer.
 
Die Hämatome sahen also auch für einen Arzt so aus, als ob sie von einer Nadel beim Einstechen oder Herausziehen verursacht worden wären, sonst hätte mir die Ärztin diese 15-Minuten-Belehrung über Steroide wohl nicht erteilt.
 
Kurze Zeit danach, im Alter von 11 Jahren, hatte ich einen wirklich beunruhigenden „Traum“. Meine Erinnerung aber schien nicht von einem Traum auszugehen, sondern von etwas, was tatsächlich passierte. Das Erwachen aus dieser Erfahrung machte mich glauben, dass es sich um einen Traum handelte, aber kein einziger Aspekt des Zwischenfalls vertrug sich mit der Anmutung eines Traumes. Ich kann diesen Zwischenfall in meinem Geist in perfekter Klarheit eines fotografischen Gedächtnisses erinnern, von dem Tag an, als es passierte bis in die Gegenwart. Niemals wurden diese Erinnerungssequenzen und ihre Bilder verschwommen, unklar oder veränderlich. Es war stets die gleiche, kristallklare und präzise Erinnerung für mich. Im Ablauf: Es ist mitten in der Nacht, ich liege im Bett. Plötzlich reiße ich die Augen auf, bin auf der Stelle ganz wach, nicht „hellwach“, sondern ein Wachsein mit Herzklopfen, gleichsam adrenalinwach. Ich sehe auf die Uhr auf meinem Nachttisch und lese '2:56 Uhr' morgens, eine sonderbare Zeit, zu der weder ich noch irgendjemand im Haus wach zu sein pflegt. Ich schreckte also aus dem Schlaf hoch, mein Herz klopfte in der Brust, meine Augen weit aufgerissen, und nahm ein Geräusch wahr, als ob jemand in der Küche im Besteckkasten herum wühlte, 'um sich ein Sandwich zu machen'. Keine Ahnung, warum ich ausgerechnet auf diesen Gedanken kam, dass sich da jemand ein Sandwich machen wollte. Aber die Geräusche klangen einfach nach diesem Gedanke: 'Irgendjemand macht sich gerade ein Sandwich'. – 'Wer macht ein Sandwich um 3 Uhr morgens?', war der nächste Gedanke in meinem Kopf und ich folgere: 'nun, vielleicht ist meine Mutter wach und macht sich ein Sandwich'. – 'Meine Mutter würde sich niemals um 3 Uhr morgens ein Sandwich machen!'. Nach ein paar wenigen Minuten mit diesem Geräusch im Bett liegend ('Kann es meine Mutter, kann es meine Schwester, kann es mein Vater sein, der sich da gerade ein Sandwich macht?') [kam ich zum Schluss]: Nein!, es kann keiner von ihnen sein. Wenn ich den Atem anhielt konnte ich in der Nacht sogar von meinem Zimmer aus die Schnarchgeräusche meines Vaters und die Atmung meiner Mutter und Schwester hören, da mein Hörsinn derart gut war.
 
In diesem Moment realisierte ich also, dass alle im Bett sind und [doch] jemand in der Küche ist. 'Ich sollte also besser aufstehen, um der Sache nachzugehen.' Ich sprang aus dem Bett mit meinem gelben Spider Man Pyjama, den meine Mutter mir bei J. C. Penny zu Weihnachten gekauft hatte. Meine Schlafzimmertür, die in der Nacht für gewöhnlich geschlossen war, stand offen. Ich dachte bei mir, dass das sonderbar sei. Ich konnte eine Lichtstreuung wahrnehmen , die von irgendwo im Haus zu kommen schien, wo es doch eigentlich dunkel sein müsste. Ich schlich also zur Tür, um einen Blick den Flur hinunter zur Küche zu werfen, um herauszufinden, was da vor sich ging. Just im selben Moment, als mein Kopf sich zur Tür heraus reckte, um einen Blick auf die Küche zu werfen, hörte das Geräusch auf. Was auch immer ich dort gehört hatte, wurde plötzlich totenstill. Ich konnte nur mehr das Ticken der Batterie getriebenen Uhr im Esszimmer hören, das man in der Stille des Hauses wie in einem Hallraum wahrnahm: Tick, tick, tick, tick... Das ist Stille.
 
Ich schlich den Flur entlang, um in der Küche nach zu sehen, was dort vor sich ging. Das Licht im Esszimmer, das sich gegenüber der Küche befand, war eingschalten. Meine Mutter schätzte diese 150 Watt Glühbirnen, die äußerst hell waren und alles gut ausleuchteten. Statt durch die Küche zu gehen, schlich ich in das Esszimmer hinein, da ich in dem Moment, als ich auf Blickachse mit dem Esszimmer kam, bei mir dachte, dass ich dort im Vergleich zur Küche eine größere und sicherere Distanz haben würde zu dem, was immer auch im Haus sein mochte. Bin mir nicht sicher, warum ich so dachte, aber ich war offensichtlich besorgt genug über die Tatsache, dass da jemand im Haus war, der nicht da sein sollte und dem ich mich mit Vorsicht nähern müsste, indem ich den Weg über das Esszimmer ging. Ich bin also auf Blickachse mit dem Esszimmer und trete ein. Der Raum ist hell erleuchtet, aber nichts ist zu sehen, nichts rührt sich in ihm. Die Situation hat sich freilich geändert, denn ich sehe die Türe zur Garage offen stehen. Die Tür ist weit aufgerissen und verbirgt ein kleines Dreieck vor der Wand. Die Garage ist komplett schwarz. Und als ich da stand und Fühlung aufnahm mit der Garage und der Tür, schlug meine Besorgnis umgehend in Angst um. In dem Moment, als ich etwas in der Garage hinter dieser Tür spürte, war die Angst da, ich wusste nicht, warum. Mein Hirn aber richtet seine Aufmerksamkeit sofort wieder auf das, was die Tür verborgen hält und ich kann spüren, dass dahinter jemand ist, der nicht mehr als 4 ½ Fuß misst.
 
Mein erster Gedanke: es kann kein Einbrecher sein, sondern ein Kind, ein Nachbarskind vielleicht, die Freunde meines Bruders, die uns verulken...das ist es, was mein Hirn dachte und ich sagte mir 'Also gut, ich werde die Tür wegziehen und diesem kleinen Dreckskerl eine Überraschung bereiten. Ich werde ihn in die Magengrube boxen'. Und als ich die Tür zurück schwang, um den Eindringling zu überraschen, erstarrte ich. Er entpuppte sich nicht als das, was ich zu sehen erwartete. Selbst wenn ich etwas erwartet hätte, das nicht menschlich ist, wäre ich überrascht gewesen über das, was ich sah. Ich war derart überrascht, dass ich zum Stillstand kam. Ich fror ein. Das war alles, was ich tun konnte in Anbetracht dessen, was ich sah.
 
Hier steht also ein kleiner Kerl, so um die 4 ½ Fuß groß, mit schwarzer Robe und Kapuze, und das einzige, was ich dabei denken konnte, an was mich dieser Knilch erinnerte, waren die kleinen Java Leute aus den Star Wars Filmen. Diese kleinen Typen hatten doch diese kleinen Umhänge an...
 
Irgendwie ließ dieses Bild meinen Verstand [wieder] einrasten und mein Hirn fragte sich: 'Was macht ein Java in meinem Haus?!' Es war natürlich und offensichtlich kein Java. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht sein Gesicht sehen, und ich sollte wohl besser heraus finden, wie er aussieht. Ich griff also nach der Kapuze und zog sie ihm aus dem Gesicht. In dem Moment, als ich ihm die Kapuze vom Kopf nach hinten zog, kam der Extraschock. Nun sah ich seinen Kopf im extrem hellen Licht der 150 Watt Leuchte des Esszimmers. Er hatte einen Schädel, der im Gegensatz zu einer rundlichen Form eher quaderförmig und breit war. Der Hinterkopf war ziemlich groß, eine beachtlich große Schädelkapazität also in einer seltsamen Form, die ich niemals zuvor sah. Ich war mir nicht sicher, ob die Strukturen auf dem Schädel Kämme oder Falten waren. Es sah fast so aus, als ob das Hirn außen gewesen wäre, was es natürlich nicht war. Aber da waren eben diese Kämme und Falten...ich bin mir nicht sicher, ob diese dunklen Stellen die Schatten der Kämme oder Faltenlinien, oder ob es sich um fleckige Farbtexturen handelte; ich sehe das Bild sehr klar in meinem Geist, kann aber nicht spezifisch genug werden, die Konturen der Farben und Schatten dahingehend zu unterscheiden, ob es sich um Kämme oder Flecken handelte...Die farbliche Textur des Gesichtes war annähernd das Orange eines Kürbiskerns, aber nicht so hell. Eher ein bronzefarbenes Orange.
 
Eine Unmenge an Eindrücken schoss durch meinen Kopf, alles ging sehr sehr schnell. In jenem Augenblick, in dem ich die Kapuze herunter zog (und dieses Gesicht sah: die großen schwarzen Augen; den Mund als kleinen Schlitz, zwei Nasenlöcher, aber ohne das geringste Hervorstehen irgendeiner Nase; den ziemlich dünnen Hals) – in jenem Augenblick holt er nach mir aus und packt meine linke mit seiner rechten Hand und mit seiner linken meine Genitalien. Die Hand an meiner Kehle und meinen Eiern hob er mich dann vom Boden ab. Ich bekam keine Luft mehr, versuchte zu schreien, aber konnte es nicht. Ich wollte mich nicht bewegen aufgrund des heftigen Druckgefühls zwischen meinen Beinen.
 
Er hatte diesen eisenharten Griff um meine Hand. Ich versuchte mit meiner rechten Hand an meinen linken Arm zu kommen, um seinen Griff zu lösen, was mir nicht gelang. Ich versuchte mit meinen Beinen nach ihm auszuschlagen und konnte es nicht.
 
Da war dieser tief empfundene WOW!-Eindruck: Dieser kleine Kerl hält mich mit eiserner Faust und er ist stark, viel stärker, als ich es bei jemanden voraussehen hätte können, der von dieser Statur ist. Und als ich versuchte zu schreien und auszuschlagen, bekam ich schließlich so etwas wie ein Geräusch aus meiner Kehle. Aber sobald ich dieses Geräusch hervorbrachte, fuhr ich aus dem Schlaf im Bett hoch – 'Ah! was für ein entsetzlicher Traum!'
 
Von nun an blickte ich eine ganze Reihe von Jahren zurück auf diesen wirklich schrägen Traum oder Zwischenfall, den ich nicht richtig einordnen konnte. Es war erst einige Zeit später, bevor ich die Erinnerung an diese Erfahrung wirklich verfolgen und prüfen konnte. Heute gibt es nicht eine einzige Erinnerung daran, die mich glauben machen könnte, dass es sich um einen Traum handelte. Ich erinnere mich an meine Träume sehr gut und führe ein Traumtagebuch. Träume haben eine bestimmte Anmutungs-Qualität bzgl. der Farben, Schatten, Texturen und der Gestaltbarkeit hinsichtlich dessen, was mit dem physikalischen Raum, seinen Objekten und den Leuten darin passiert. Und diese besondere Erinnerungsabfolge hat alle Anzeichen einer erinnerten Erfahrung, nicht die eines Traumes oder einer imaginierten Erfahrung. Erst später im Leben wusste ich damit etwas anzufangen. Aber all diese Erfahrungen: Blutergüsse, ein Schnitt in meinem Nacken, der gelegentlich auf ging und zu bluten begann..., alles von dem ereignete sich zwischen dem vierten und fünften (soweit die Erinnerungen an meine Kindheit eben zurück reichen) und dem elften, zwölften und 13. Lebensjahr. Obschon ich zu Jung war, um mir auf alles einen Reim machen zu können, sprachen doch alle Zeichen und Daten dafür, dass etwas vor sich ging. Ich hatte einfach nicht die Zeit, alles zu sortieren und zu verstehen... (Ich werde hier gleich anhalten, dass Du mit der nächsten Frage fortfahren kannst)...
 
[Zusammenfassend] Es handelte sich also um eine Reihe von tief gehenden, panischen Erfahrungen, die in einigen Fällen körperliche Spuren hinterließen und zu denen ich einen klaren affektiven Bezug habe wie bei anderen traumatischen Erfahrungen im Gegensatz zu Träumen. Schräge Träume haben das nicht..., selbst mein schlimmster Albtraum ist nur ein Albtraum und ist nicht so beängstigend, entsetzlich und irre wie so etwas. Ein unwirklicher Albtraum ist etwas, von dem man aufwacht und es macht Dir [in dem Moment] Angst. Aber das verebbt sehr schnell, je länger der bewusste Zustand anhält ('oh, das war nur ein Albtraum'), der dem Erwachen aus einem unbewussten Zustand folgt. Aber eine traumatische Erfahrung bzw. Erinnerung verebbt nicht. Du wachst auf von ihr und sie hört nicht auf, traumatisierend zu wirken. Sie hört nicht auf, Dich umzutreiben und klingt nicht ab in jenen 'Oh, das war ja nur ein Albtraum'-Zustand. Sie behält ihren Verfolgungscharakter und plagt und stresst einen nachhaltig, so dass man sich genötigt fühlt, stets über seine Schulter zu blicken. Du stellst Dir fortwährend die Frage: 'Ist alles in Ordnung mit Dir?'. Denn Du bist Dir nicht sicher, ob Du o.k. bist.
 

 

Michael Salla: Gut. Also Du hattest diese albartigen Träume. Und in diesem Alter dachtest Du, dies wäre die Art von Erfahrung, die man mit Engeln und Dämonen macht. Hast Du irgend jemanden bemerkt, der sich für Dich interessiert, denn nun können wir wohl festhalten, dass all dies die Merkmale einer Abduktionserfahrung hat: man hat diese Erinnerungen an diese Begegnungen, aber man kann die Zeit zwischen der Begegnung bis zum Erwachen nicht mehr erinnern, außer vielleicht zu einem viel späteren Zeitpunkt.
 
Randy Cramer: Genau.
 
 
Interesse und Verhalten des Umfeldes
 
Michael Salla: ...es sind also alle Kennzeichen da für eine Abduktionserfahrung. Hat daher irgend jemand irgendein Interesse an Dir gezeigt? Erinnerst Du Dich etwa an auffällige Autos in der Nachbarschaft, die in eurer Nähe parkten und eine Art von Aufmerksamkeit bekundeten. Ich versuche eine Vorstellung davon zu bekommen, ob die Behörden hinsichtlich Deiner Person alarmiert waren.
 

Randy Cramer: Ich glaube, dass mir als Kind da nicht viel aufgefallen ist. Als ich älter wurde und mich an gewisse Dinge erinnerte, dachte ich bei bei mir: 'Oh, das war aber schräg...' Im Rückblick kann ich mich also an mehrere Sachen erinnern, die sich vom Normalen abheben und sonderbar sind. Aber zu jener Zeit als Kind habe ich an diese Dinge vermutlich kein zweites mal gedacht. Als Kind ist jede Erfahrung neu, und Du kannst nicht beurteilen: 'Oh, so läuft diese Erfahrung aber nicht. So sollte es nicht sein.' Ich kann mich ein, zwei mal daran erinnern, als meine Eltern nicht zu Hause waren. Das war im Alter von 9, 10, 11, 12 keine Besonderheit, da es sich um eine sehr sichere Nachbarschaft handelte. Es wurden da also keine Kinder von irgendwelchen Fremden verschleppt. Meine Eltern hatten nicht das Gefühl der Unsicherheit, wenn sie mich für ein paar Stunden zu Hause allein ließen. Aber gelegentlich kam jemand vorbei und klopfte an der Tür und fragte: 'Wie geht’s? Sind Deine Eltern zu Hause?' - 'Nein, sind sie nicht.'.... Einmal kam dieser Typ vorbei und stellte mir einige Fragen, die bedeutungslos schienen. Er fragte etwa nach einem Glas Wasser und ich brachte ihm das Glas Wasser. Er stand dann noch da für einige Minuten und stellte mir Fragen, die mich selbst betrafen. Und obwohl ich nicht wusste, warum mich diese Person befragte, fühlte ich mich ein wenig unbehaglich. Nicht weil er ein Kinderfänger sein könnte, fühlte ich mich unbehaglich, sondern aus dem Gefühl heraus: 'Wer ist diese Person, warum stellt sie mir diese Fragen?'.

 
Als man die IQ Tests in der Grundschule [elementary school] durchführte, war (auch) das nicht ganz normal. Ich punktete sehr sehr hoch und es erregte Aufmerksamkeit. Die Leute begannen, Fragen zu stellen, was ich so tue und wollten von meinen Eltern wissen, ob es für mich Pläne gäbe, spezielle Klassen, spezielle Schulen zu besuchen, ob also der Wunsch vorläge, meine Fähigkeiten und Potentiale auszubilden...
 

 

Michael Salla: Erinnerst Du Dich an irgendwelche äußerlichen Merkmale dieses Fremden an Deiner Haustüre? Trug er ein Militäruniform, einen Anzug oder Freizeitkleidung? Irgendetwas, das auffällig war?
 
Randy Cramer: Ich kann da sehr spezifisch Auskunft geben. Ich habe das Bild genau vor Augen. Er hatte kurzes dunkles lockiges Haar, einen recht kurz geschnittenen Bart, eine knöpfbare Oxford Hose und Straßenschuhe, keine Krawatte. Es war ein Sommertag und er war für das Wetter angemessen gekleidet. Als ich älter wurde und als Teenager öfter aus ging, hatte ich gelegentlich sonderbare Gefühle, so dass ich mich fragte, ob ich wohl paranoid sei. Ich dachte nämlich, dass mir jemand folgt. Oder ich begegnete auf öffentlichen Plätzen derselben Person drei oder viermal. Sie sagten nicht unbedingt etwas, aber der Augenkontakt und der fast körperliche Kontakt, wenn man von derselben Person an die drei, vier fünfmal gestreift wird, während das mit den anderen Menschen nicht passiert. Und das lässt einen fragen: 'Ist das Zufall? Oder folgt mir diese Person etwa?' Es war nicht vor meinem 18. oder 19. Lebensjahr, als ich begann, mutig zu werden. Ich ging einmal spazieren in der Einkaufstraße der Innenstadt und da war diese Frau, die beständig in meine Nähe kam und mich streifte und mich von oben bis unten besah. Sie war vermutlich Anfang 30 in Freizeitkleidung: blaues adrettes Kleid mit weißen Punkten, keine Streifen. Braunes, lockiges Haar, ganz normale Körpermerkmale, vielleicht eine Konfektionsgröße von 8 oder 6 [entspricht einer deutschen Konfektionsgröße von 36 oder 34]. Und ich tat etwas, von dem ich dachte, dass es verwegen war. Nachdem ich sie das vierte oder fünfte mal gesehen habe, ging ich geradewegs auf sie zu und fragte: 'Folgen Sie mir etwa?' Ich weiß nicht, ob ihre Reaktion der Tatsache geschuldet war, dass ich mich umdrehte und direkt auf sie zuging, auf alle Fälle verwandelte sich ihr sorgloser Blick in einen Blick des Entsetzens. Es war diese Art, wie sie sich an ihre Handtasche klammerte, die bei mir im ersten Moment den Gedanken auslöste, dass sie zu einer Waffe greifen oder mich mit Pfefferspray besprühen wollte. Oder die Art, wie sie einen schnellen Blick nach links und rechts tat, so als ob sie nach jemandem Ausschau hielt, nach Unterstützung oder nach einer Kontaktperson. Und sie erwiderte: 'Nein, nein, natürlich nicht!' Und ohne ein weiteres Wort zu verlieren zog sie ab und ich sah sie nie wieder.
 
Ich bin mir bei diesen Geschichten nicht ganz sicher. Manche von ihnen sind schräg, andere mögen andere Erklärungen haben. Andere legte ich einfach auf jenen Datenstapel im Fach 'Oh, das war aber bizarr, und wir sollten das in den Das-ist-aber-schräg-Aktenschrank ablegen', der alles sammelt, was man als befremdlich einstuft. Es gibt also Zwischenfälle dieser Art, aber nicht genug spezifischer Art, von denen ich eine Liste anfertigen und absolut sagen könnte, was sich da genau ereignete....
 
Es gab immer genug Anlässe, bei denen ich spürte, dass die Menschen mich nicht wie alle übrigen behandelten, sei es nun mit Achtung oder Voreingenommenheit oder nur aus Distanzbedürfnis heraus. Es fühlte sich so an, als ob ich anders behandelt worden wäre als die anderen und ich wusste manchmal einfach nicht warum. Aber es fühlte sich an, als ob die Leute etwas über mich wussten, was ich nicht wusste.
 
Michael Salla: O.k. Also was den IQ Test betrifft, hast Du sehr hoch gepunktet. Es ist die Rede davon, dass Du in spezielle Klassen kommen könntest. Erinnerst Dich daran, dass man Dich in spezielle Klassen versetzt und in spezielle Schulen geschickt hat? Erzähl uns darüber etwas.
 
Randy Cramer: Klar. Meine Mutter gibt gerne damit an, dass sie nach den IQ Tests von der Schule angerufen und ihr mitgeteilt wurde, dass ich die höchste Punktzahl erreicht hätte, die jemals ein Schüler an dieser Grundschule erreichte, solange sie dort Schüler testeten. Sie hatten damals das TAG Programm [Talented And Gifted] für Talentierte und Begabte und ich wurde selbstverständlich in diese Klassen versetzt.
 
Ich glaube, mein älterer Bruder ist einen ähnlichen Weg gegangen. Er war ein helles Kind. Sie prüften ihn viel gründlicher als mich, bin mir aber nicht sicher, was da der Unterschied war. Auf alle Fälle war er einmal für ein Programm an der Universität eingeschrieben. Da waren Doktoren und Psychologen, die ein Auge auf ihn warfen, um sich zu vergewissern, dass alles mit ihm in Ordnung sei und er funktionsfähig war. Und das auf eine Weise, über die ich von meiner Mutter und meinem Vater immer noch keine klare Antwort erhalte. Ich versuche immer noch die Geschichte heraus zu bekommen, was da genau passierte, als mein Bruder ein Kind war und was bei ihm falsch gelaufen ist. Ab einem gewissen Alter ging bei ihm alles schief, was schief gehen konnte und er entwickelte diese massiven PTSD-Reaktionen [Post Traumatic Stress Disorder/Posttraumatische Belastungsstörung] in einem sehr jungen Alter. Er wurde instabil, bevor er sein 10. Lebensjahr erreichte. Es schien aber nicht von etwas her zu rühren, das ich als eine geistige oder körperliche Erkrankung bezeichnen würde. Es hatte einfach alle Kennzeichen einer intensiven Reaktion auf eine posttraumatische Belastungsstörung der Kindheit. Nachdem er all diese Panikattacken, Irrsinns- und Wutattacken bekam, die darauf schließen ließen, dass ihm irgend etwas schlimmes zugestoßen sein musste, es aber nicht zuordnen konnte, sagte er sich dann schließlich: 'Ich bin raus hier. Was immer es ist, ich schmeiß hin.' Ich denke, dass es innerhalb der Familie geschah, was immer es auch gewesen sein mag. Was immer auch geschah, es passierte meinem großen Bruder zuerst. Was immer von dieser Sache gelernt werden konnte, was man also tun oder besser nicht tun sollte vor dem Hintergrund der Genetik meiner Familie, mag dabei eine Rolle gespielt haben...
 
Ich wurde also in das Talentierten-Programm aufgenommen und war dort für ein paar Jahre, bevor meine Eltern (in meinen Augen) einen furchtbaren Fehler begingen und meine Schwester und mich in eine religiöse Privatschule steckten. Sie dachten wahrscheinlich, dass das für unser Wertesystem wohl förderlich sei. Als ich die staatliche Schule verließ, war ich dem Lehrplan voraus. Als ich zwei Jahre später an die staatliche Schule zurück kehrte, lag ich zurück. Ich brauchte ein Jahr, um wieder dorthin zu kommen, wo ich vorher lag. Ich braucht im Grunde drei Jahre, um aufzuholen mit dem Stand, den ich in der 4. Klasse hatte, alles wegen 2 Jahren auf einer religiösen Schule, die mich in meiner Bildung zurück warf.
 
Auf welchem Wege ich mich damals auch immer befunden haben mag, er wurde unterbrochen durch die Entscheidung meiner Eltern , mich auf eine religiöse Privatschule zu schicken. Was immer also die staatliche Schule mit mir vor hatte, wurde unterbrochen, als ich der Observanz der stattlichen Schule entzogen wurde und ich kam erst wieder ein paar Jahre später zurück, in einen anderen Schulamtsbezirk, wo alles ganz anders war...
 

 

Project Moonshadow
 
Michael Salla: Nun wollen wir uns eine Vorstellung davon machen, wie es mit dem offiziellen Einfluss auf Dein Leben bezüglich Project Moonshadow bestellt ist, in das Du als Kind rekrutiert wurdest. Erzähl uns etwas darüber und was Du über dieses Programm weißt.
 
Randy Cramer: Gewiss. Und ich sage es gleich vorweg, dass diese Erinnerung im Alter von etwa 19 Jahren herein fluteten. Ich hatte da ein ganzes Bündel von Erinnerungen und die erste Gelegenheit, mit einer Person darüber zu reden. Ich sagte: 'Weiß Du, ich habe da diese Erinnerungen und habe immer noch diese Träume aus meiner Kindheit', die dann in ein neues Licht gerückt wurden. Im Alter von 19 Jahren begann ich also damit, mehr Erinnerungen aus meiner Kindheit zu bergen. Zusammenfassend kann man sagen, das sich damals eine Art übergroßer „Aktenordner“ füllte mit schrägen und befremdlichen Erlebnissen, die ich zwar nicht einordnen und klassifizieren konnte, aber nichtsdestotrotz hatte. So viele Jahre später kann ich das ins rechte Licht setzen. Ich werde also meine heutige Klarsicht auf eine Situation anwenden, die zum damaligen Zeitpunkt gar nicht klar war, als ich mit den anderen 299 Kindern, welche für das Projekt Moonshadow eingezogen wurden. Nach meinem Verständnis war es ein Programm mit 300 Testpersonen/Kindern, etwa Zweidrittel männlich und Eindrittel weiblich. Diese Erinnerungen bestehen meist aus Gruppeninteraktionen mit anderen Kindern, in denen wir Spiele spielten, Strategiespiele mit Zielorientierung; Spiele, welche das Jagen nachstellten, Kriegsspiele... aber alles nach Kinderart, so dass ein Kind Spaß dabei hat. Ein Training in der Art, dass es diese Spiele spielen will ohne dabei verängstigt zu werden oder mit zu viel Gewalt konfrontiert zu sein. Und in diesen Erinnerungen steht immer ein Typ in der Ecke: in Khaki, verschränkte Arme, Schnurrbart, Igelschnittfrisur, Bandschnalle. Er trug offensichtlich die Farben eines Marines (eine Marine Uniform) und hatte das Haar entsprechend geschnitten.
 
Das Programm begann, als ich noch sehr sehr jung war, in der frühen Kindheit. Es kann, wenn meine Erinnerung mich nicht trügt, aber auch schon davor begonnen haben, im Sinne von: 'Wir nehmen eine Probe von Deiner Mutter, nehmen eine Probe von Deinem Vater, mixen etwas dazwischen und fügen es dann zusammen', damit Ich dabei heraus kommen würde. Und von diesem Punkt des genetischen Testverfahrens ausgehend ('Wir wollen diese genetische Basis, die wir mit diesen und jenen Gentherapien behandeln', oder mit welcher Technologien sie es auch immer tun) – von hier aus gehen also die Kinder in die verschiedenen Programme. Mich teilten sie dem Projekt Moonshadow zu, aus welchen Gründen auch immer.
 
Project Moonshadow bestand aus 300 Kindern. Eine Art Grundausbildung mit Schwerpunkt Spiel- und Trainingsprogramme, Gruppendynamik (die Fähigkeit zu führen und zu folgen). Eine Menge Dinge ähneln dem Umgang in einem Ausbildungslager, aber in einer entschärften Version für Kinder, so dass diese an dem Training teilnehmen wollen, sich damit einverstanden zeigen und sich darin entwickeln konnten.
 
Da ist also dieser Hauptteil [meiner Erinnerungen] zwischen dem fünften und 17. Lebensjahr. Als Teenager änderte sich das Programm. Vielleicht mit 13 Jahren gaben sie uns echte Waffen mit scharfer Munition in die Hände. Sie begannen damit, uns gelegentlich mit anderen Gruppen der Special Forces zu trainieren. Ich kann mich an ein Alter zurück erinnern, ich war nicht älter als 13, 14, 15, in dem ich in verschiedenen Szenarien im Freien herum rannte mit Black Ops Teams der Speciel Forces. Wir wurden für ein paar Tage einer Gruppe zugewiesen und ihr Job bestand darin, den Kindern einige Tricks beizubringen. 'Lasst sie für ein paar Tage mit euch herum ziehen und schaut euch an, wie sie sich machen.' Ich erinnere mich gerade an die Einstellung dieser anderen Soldaten, die sich fragten: 'Wer sind diese jungen Kids. Was machen wir hier mit KINDERN?' Auf der anderen Seite wusste jeder, dass es ich um wertvolle Kinder handelte. Es war ihnen nicht gestattet, uns in irgendeiner Weise Schaden zuzufügen. Man wurde häufig angesehen als 'das Material', als 'die neue Waffe' oder 'das große Geld', möglicherweise um auf das viele Geld anzuspielen, das in uns investiert wurde. Da war stets diese Grundhaltung: 'Du bist eine teure Waffe.' Davor hatten die anderen einen gewissen Respekt, aber spürten im selben Moment, dass sie selbst nicht das gleiche waren ('Wer nur ist dieses Kind? Was hat es mit ihm auf sich?')
 
Es brauchte nicht viel Zeit im Felde, dass sie sich beeindruckt zeigten ('Wow. Diese Kinder können aber rennen', 'Diese Kinder können aber klettern.', 'Diese Kinder können aber schießen!') Es fand sich freilich, dass diese beeindruckenden Ergebnisse von Jugendlichen und Teenager nur deshalb erzielt wurden, weil man sie schon seit ihrer frühen Kindheit trainierte, im Gegensatz zu einem Training, das erst mit 17, 18 oder 19 Jahren beginnt.
 
 
Michael Salla: Im wesentlichen sind das also die Jahre von 1975 bis 1987, in denen Du Teil des Projekts Moonshadow warst. Du hast in einem unserer vorhergehenden Interviews auch erwähnt, dass Operationen an Dir durchgeführt wurden. Deinen Fertigkeiten und Fähigkeiten wurden also einige Steigerungen hinzugefügt. Kannst Du uns darüber erzählen, was da passiert ist?
 
Randy Cramer: Einige Steigerungen, ja. Ich habe vorher schon einmal erwähnt, dass ich mich in meinen verschwommensten Erinnerungen in medizinischen Einrichtungen sehe, von Ärzten umgeben. Ich glaube, dass all die Betäubungs- und Schmerzmittel, die sie dort verabreichten, es schwerer machten, sich zu erinnern. Aber ich kann mich sehr gut daran erinnern. Ich erinnere mich, dass ich bei vielen Gelegenheiten nicht wie ein Tier behandelt wurde [im Befehlston]: 'Komm her und mach das jetzt!' oder 'Halt die Klappe!'... In den meisten Fällen erklärten die Leute bereitwillig, was da gerade vor sich geht ('Wir machen nun diese Behandlung und Du wirst in ein paar Stunden aufwachen. Wirst ein wenig erschöpft sein, aber nach einer Zeit wirst Du Dich großartig fühlen, mit neuen Fähigkeiten (superschnell und superstark)...' Ich nickte und sagte mir: 'O.k., das ist in Ordnung für mich.' Ich kann mich daran erinnern, auf einer mobilen Krankenliege herein und heraus gerollt zu werden, mit einer Maske auf. Ich wachte manchmal auf mit Schnitten und Narben. Nach einigen Tagen kamen sie herein und machten irgendeine Behandlung wegen der Schnitte und Narben, damit sie wieder verschwinden würden, so dass also keine Operationswunden und -narben zurückblieben. Ich kann mich an Operationen erinnern...und ich muss hier gleich sagen: was immer sie anwendeten an Gentherapien, Anreicherung der Genetik oder genetische Nano- oder Nanitentechnologie, dies war die erste Behandlungssequenz: die grundlegende Basisbehandlung der Genetik und der körperlichen Grobstruktur. Die nächste Behandlungsserie betrafen die größeren und härteren Implantate. Erst kam also die Arbeit an der genetischen Struktur und dann setzten sie (was immer für) technische Implantate ein an Schlüsselstellen in der Wirbelsäule, im Zentralnervensystem, im autonomen Nervensystem oder an den gewünschten mechanischen Orten im Körper ein, um eine verbesserte Kontrolle, Geschwindigkeit, Ausdauer und Geist-Körper-Koordination zu erzielen. Und dann, auf die Implantate und die Genetik oben drauf, kommt jene Feinabstimmung, die sicher stellt, dass auch alles funktioniert. Die Nanoimplantate, die größeren Implantate und die genetischen Zusätze (die Software und die Hardware) , arbeiteten alle Hand in Hand. Und sobald dieser Prozess abgeschlossen war und dafür gesorgt wurde, dass alles ineinander griff, ging's zurück ins Trainingsprogramm. Jedes mal, wenn man aus dem Trainingsprogramm heraus genommen wurde für eine weitere Behandlungsprozedur, war man in der gleichen anonymen, „unterirdischen“ Anlage (keine Fenster, kein Tageslicht), und man wusste nicht, wo man sich befand, wie spät es war, ob oberirdisch oder unterirdisch, ob auf der Oberfläche eines Planeten, ob auf einer Raumstation, weil nämlich alles, was man dort sah, nur Wände waren.
 
Die Behandlungen konnten Tage und Wochen dauern. Manchmal gab es Genesungszeiten, bei denen man Tage und Wochen am Stück in einem Krankenhausbett lag, manchmal, um sich von einer partiellen Lähmungen zu erholen, bevor die Prozedur abgeschlossen war. Dann wieder zurück ins Trainingsprogramm. Nach einiger Zeit wieder zurück in die medizinische Einrichtung für eine weitere Behandlung und abermals zurück ins Trainingsprogramm... Und zu jedem beliebigen Zeitpunkt, an dem sie Dich ins medizinische Zentrum zurück brachten, gab es Bluttests und noch mehr Impfungen. Ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass eine der andauernden Behandlungsarten Impfungen waren. Manchmal wachte ich auf mit diesen Schmerzen in meinen Armen, die dort einfach nichts zu suchen hatten. 'Was war passiert?' Ich setzte mich hin und versuchte in einen Theta-Zustand zu kommen, um heraus zu finden, was geschah. Mein Körper bzw. mein zelluläres Gedächtnis sagte mir dann: 'Wir hatten eine medizinische Behandlung.' Es handelte sich um ein medizinisches Update. Ich hatte eine Nachuntersuchung und erhielt einige weitere Impfinjektionen. 2012 und 2013 waren bedeutende Jahre, was die regelmäßigen medizinischen Nachuntersuchungen und Impfungen betrifft. Nach meiner Rechnung wurde aus der vierteljährlichen Nachuntersuchung eine wöchentliche. 2012 und 2013 wurden also die Nachuntersuchungen von vierteljährlich auf wöchentlich erhöht; also wöchentliche medizinische Untersuchungen und wöchentliche Impfungen. Was immer ihr Zeitplan war, der das Geschehen lenkte, auf alle Fälle sah man die Vorbereitung für Leute wie mich vornehmlich beim Impfschutz bzw. dem Schutz vor Krankheiten. Es machte mir Sorgen, was denn da auf uns zu kommen könnte: 'Wozu brauche ICH all diese Impfungen?' Eine Impfung bekommt man nicht gegen nichts. Man bekommt Impfungen gegen etwas, was jetzt oder später eine Gefahr darstellen kann. Ich machte mir also einen Kopf darüber, an welche Art von viraler biologischer Kriegführung sie da wohl dachten bzw. welche Leute in der Zukunft damit drohen könnten. Sonst hätte ich letztes Jahr [2013] keine 89 Impfungen bekommen.
 
Michael Salla: Project Moonshadow umfasste also 300 Kinder. Und Du bist über einen Zeitraum von 12 Jahren durch dieses Programm gegangen sind. Hat man Dich dazu länger von zu Hause weggeholt, sagen wir auf ein Monat oder drei Monate? Deine Eltern mussten doch gewusst haben, dass Du ein spezielles Training absolvierst bzw. weg warst? Deine Eltern mussten doch irgendjemandem ihre Erlaubnis dazu gegeben haben. Was weißt Du darüber?
 
Randy Cramer: Das ist eine interessante Frage. Gerade vor dem Hintergrund ihrer religiösen Überzeugungen und Werte meiner Eltern. Es gibt gewisse Dinge, die sie akzeptieren und glauben würden. Andere würden ihnen große Probleme bereiten. Das ist ein Gegenstand, über den ich mit ihnen zu reden versuchte: 'Erinnert ihr euch an diese Zeit und erinnert ihr euch, was damals passierte'? Freilich wollen sie darüber nicht sprechen. WENN sie es tun, bin ich immer überrascht wie oft sie sagen, dass sie sich nicht mehr erinnern könnten. Meine Mutter sagte dann:“Ach, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich hätte doch etwas bemerkt. Ich hätte mir doch Gedanken gemacht'. Ich bin mir also nicht sicher, bis zu welchem Grad ihre eigenen Erinnerungen berührt wurden hinsichtlich dessen, was wirklich geschah bzw. an was sie glaubten, sich zu erinnern.
 
Ich weiß, dass für einige dieser Behandlungen die Fähigkeit, in der Zeit zu reisen, angewandt wurde. Bei einer Entführung des Körpers kann man den Betroffenen aus dem Verkehr ziehen, ihn an den gewünschten Ort verbringen, um all das zu tun, was man will, für welchen Zeitraum auch immer. Ich bin kein [akademischer] Eierkopf, kein Zeitwissenschaftler. Soweit ich aber verstehe, haben diese Wissenschaftler es gut berechnet im Sinne eines guten „Fahrplans“: 'diese Leute hier müssen zurück gebracht werden an jenen Abend, an dem wir sie weg holten, so dass sie nicht als abwesend auffallen.' Ich weiß, dass genau dies manchmal geschah. Und ich weiß, dass sobald einmal alle Implantate installiert waren, ein Menge über Virtuelle Realität als Trainingserfahrung lief: die Fähigkeit, die Erfahrung von Geist und Körper entweder in einen Klonkörper zu projizieren (Trainieren im Klonkörper), oder in einer virtuellen Umgebung zu trainieren, aus der die kinästhetische Erinnerungsprogrammierung im Hirn als Erinnerungsmuster in der Person erhalten blieb, wenn sie aus ihr zurück kehrte. Da ist freilich vieles verschwommen, weil man [abwechselnd] bewusst und lange Zeit wieder ohne Bewusstsein ist; schwach bewusst in einigen Ein- und Ausstiegsvorgängen... Da sind aber meine Erinnerungen und die Erklärungen, die mir dazu gegeben werden von Leuten, denen ich im Moment unterstelle, dass sie es in einer Weise tun, die zu meinem Besten ist, also nicht bloß, um mich auszufragen. Sie wissen, dass sie meinen Ausstieg aus dem Projekt riskieren würden, sobald ich mich nicht mehr wohl fühlen sollte mit den Antworten, die ich bekomme, im Sinne von: 'Wenn ihr Typen mir nicht erzählen wollt, was ich wissen möchte; wenn ich das Gefühl habe, dass ihr nicht mehr mit mir kooperiert, werdet ihr von mir nichts mehr bekommen. Keine Kooperation, kdine Information. Ich werde genau das Gegenteil tun von dem, was ihr von mir erwartet.' Das ist „Reverse Psychology“: 'Ihr seid nicht nett zu mir – ich bin nicht nett zu euch.' Das schien es also wirklich diese Absicht zu geben: 'O.k. Du willst also die Wahrheit? Wir werden Dir erzählen, was wir können. Es ist besser, dass Dein Verhalten von dem bestimmt wird, was Du für wahr hältst, als von einem ständigen Kampf mit dem, was Dir gegen den Strich geht.'
 
Meine Eltern wollten also nicht darüber reden, obschon ich ihnen Fragen darüber stellte. Sie zeigten sich vage über dies und jenes. Sie haben allerdings Erinnerungen, die sie vor ihrem Verständnishintergrund von „Engeln“ und „Dämonen“ betrachten. Für meine Eltern war jene monströse Episode aus meinem Leben als Zehn-, Elf-, Zwölfjähriger Anlass genug, einen Exorzisten der Kirche ins Haus kommen zu lassen, in dem dann dieser große Exorzismus veranstaltet wurde. Ich gehe davon aus, dass meine Eltern die Anwesenheit dieser multidimensionalen Wesen im Haus gespürt haben. Meine Mutter hat diese Erinnerungen von Trittgeräuschen im Flur, die Anmutung einer Präsenz mitten in der Nacht. Sie hat einen sehr unruhigen Schlaf, hatte ihr ganzes Leben lang Schlafprobleme. Ich denke also, dass sie über einige Dinge Bescheid wussten, dass sie eigene Erfahrungen damit hatten. Ich glaube aber nicht, dass sie sich im Hinblick auf ihre Glaubensvorstellungen damit arrangieren konnten. Eher hätten sie behauptet, dass nichts passiert wäre. Denn wenn es passiert wäre... Meine Eltern sind gute Leute. Ich weiß, dass sie mich sehr lieben, aber wenn da etwas 'tatsächlich' passiert wäre, hätten sie sich gezwungen gesehen, ihre eigene Wirklichkeit zu überdenken, und sich zu fragen:'Was haben wir getan, das entweder zum Wohle oder zum Schaden unseres Sohnes gereichte?' Wären sie hier zu irgendeiner Schlussfolgerung gekommen, dass sie etwas taten oder bei irgend etwas mitwirkten, das zu meinem Schaden war, glaube ich, dass meine Eltern damit nicht hätten umgehen können. Jede Idee daran, dass sie irgend etwas schlimmes getan haben oder mit irgendetwas kooperiert haben könnten, das mich verletzte, war außerhalb ihrer Vorstellungskraft. Es stünde einfach in zu großem Gegensatz zu dem, wie sie sich unter ihrem Leben vorstellten.
 
Michael Salla: Du hast erwähnt, dass da jemand innerhalb des Projekts Moonshadow war, der in Aussehen und Verhalten wie ein Marine auftrat. Welche Zweige des Militärs, so weit Du das beurteilen kannst, waren denn im Projekt Moonshadow involviert?
 
Randy Cramer: Meines Wissens stand dieses Projekt ausschließlich unter der Leitung der Special Section des Marine Corps, einer Spezialabteilung des Marine Corps, die meines Wissens in den 1950er Jahren ins Leben gerufen wurde und die mit allem zu tun hatten, was mit extraterrestrischer Technologie oder extraterrestrischen Lebensformen [„Extraterrestrial Biological Entities“ oder EBEs: Militärjargon für außerirdische Lebensformen] zu tun hatte, um die geheimen Informationen von den übrigen Befehlsketten und Informationswegen abzutrennen, die nicht für sicher erachtet wurden. Ich kann mich nur an ein paar wenige Offiziere des Marine Corps erinnern, die eigens diesem Programm zugeteilt waren. Ich kann mit Bestimmtheit erinnern, das ich ein oder zweimal in einer Einrichtung war, in der ich auch Leute aus anderen Teilstreitkräften des Militärs sah. Das schließt auch Uniformen ein, die mir nicht bekannt sind. Ich kann vor meinem inneren Auge sehen, was sie trugen, kann ihre Uniform erinnern und beschreiben. Ich kann sie aber nicht in Übereinstimmung bringen mit irgendeiner bekannten Uniform der Teilstreitkräfte aus der Gegenwart und der Vergangenheit der letzten Jahrzehnte. Keine Übereinstimmung also mit dem, was mir bekannt ist. Das würde also bedeuten, dass es es ein Hinweis auf andere verdeckte militärische Abteilungen ist, möglicherweise komplett neu geschaffene Streitkräfte mit komplett neuer Uniformierung und Rangordnung. Oder möglicherweise auch international besetzte Abteilungen aus anderen Ländern, mit denen ich nicht vertraut bin und die ich nicht identifizieren kann.
 
Michael Salla: Wir werden auf die Special Section des US Marine Corps zurück kommen. Du hast hier aber den extraterrestrischen Faktor angesprochen. Wir haben es hier also offensichtlich damit zu tun, dass Du während des Trainingsprogramms im Projekt Moonshadow – wir würden heute wohl sagen, dass es sich um eine Ausbildung zum „Supersoldaten“ für talentierte Kinder handelte –, jene klassischen Abduktionserfahrungen hattest, von denen Du uns eine ausführlich geschildert hast. Darin wurdest Du von einem klein gewachsenen Außerirdischen gepackt und bist aufgewacht mit der Erinnerung an einen „Traum“. Hast Du zu irgend einem Zeitpunkt die Erinnerung daran wieder erlangt, was zwischen diesem „packenden“ Erlebnis und Deinem Erwachen im [ersten] Glauben an einen Albtraum vorgefallen war?
 
Randy Cramer: Ja, das habe ich. Vor dem Hintergrund meiner und der vollen extrapolierten Erinnerung an diese Erfahrung scheint es so zu sein, dass es sich um einen Test handelte. Sie haben bereits eine ganze Zeit lang mit mir gearbeitet, und es handelte sich um einen Test, wie ich auf einen häuslichen Eindringling reagieren würde. Was ich also tun würde, wenn ich mitten in der Nacht bemerkte, dass jemand ins Haus eingedrungen und mich und meine Familie bedrohte.
 
Es ging also im Wesentlichen darum, trotz aller Vorsicht und Aufregung aufzustehen, um die Situation zu klären. Auch um die Bereitschaft, den Angreifer physisch zu attakeiren. Und als ich diese „Verbindung“ herstellte und er mich packte, war dieser Teil des Tests vorbei. Meine tatsächliche Erinnerung danach bestand darin, ohnmächtig zu werden, nicht aufzuwachen. Er hielt so lange an mir und meiner Kehle fest, dass ich ohnmächtig dabei wurde. Dann brachte er mich zu seinem Schiff zurück, in denen sie unterwegs waren. Und dort geschahen abermals Scans, Behandlungen, Sondierungen...Dann wurde ich wieder zurück gebracht und ins Bett gesteckt.
 
Ich erwachte in diesen Test hinein und das letzte, an was ich mich erinnerte, war dann das Aufwachereignis: 'Ah, was für ein entsetzlicher Albtraum.' Es war also nur ein Test, ein Test, um herauszufinden, wie ich reagieren würde: 'Lasst uns sehen, wie er nach all den Jahren Training reagiert.' Dann im Schiff zurück: Scans und subzelluläre und Zentralnervensystem-Diagnostik, um sicher zustellen, dass alles so arbeitet, wie es soll, (so dass keine Anomalien auftreten würden), bevor sie mich dann ins Bett zurück brachten. Ende dieses Kapitels... Ein Kontrolltest also: 'Mal sehen, ob er ihn schafft' – 'Testet ihn und bringt ihn zurück'.
 

 

Michael Salla: O.k. Dieser Test war also vermutlich Teil von Project Moonshadow, das von jener speziellenAbteilung des US Marine Corps geleitet wurde.
 
Du hast erwähnt, dass das Wesen, das Dich packte, etwa 4 ½ Fuss groß [rund 1,40 m] war, einen breiten, quaderförmigen Kopf hatte und Dir nicht menschlich erschien. Das sagt uns doch, dass dieses Wesen ein Teil dieses Trainingsprogramms im Projekt Moonshadow war, oder?
 
Randy Cramer: Korrekt. Aber im Ganzen betrachtet sagt mir meine Erinnerung, dass diese Wesen mit der Special Section des Marine Corps kooperierten, um sie bei diesem Supersoldatenprogramm zu unterstützen. Im Sinne von: 'Wir haben die voll entwickelte Technologie, um das hier durchführen zu können, und wir werden unsere Leute schicken, die euch dabei helfen werden, das auf die Reihe zu kriegen.' Es war also ein Kooperations-Programm. Aber sofern ich das richtig verstanden habe, hatten die Extraterrestrischen auch ihre eigene Agenda. Auf der einen Seite kooperierten sie mit diesem Militärprogramm: 'Wir werden euch dabei helfen, Supersoldaten nach eurer Vorstellung zu erschaffen'). Aber es bedeutete auch: 'Wir werden zusätzlich ein Hintertürprogramm installieren, werden andere Eigenschaften hinzufügen, welche diese Personen [Supersoldaten] dazu befähigt zu tun, was WIR von ihnen wollen.') Ich denke nicht, dass das eine schlechte Sache ist, dass ihre Motive negativer oder böswilliger Art waren im Sinne einer totalen Versklavungs- oder Ressourcenausbeutung. Das schien nicht ihre Motivation zu sein. Und wenn es ihre Absicht gewesen wäre, hätten sie es wohl auf eine ganz andere Art und Weise getan. Hätten sie wirklich vorgehabt, uns zu unterdrücken und zu versklaven, hätte es keinen Sinn gemacht, sich so zu verhalten, wie sie sich verhielten. Der ganze Prozess und Handlungsablauf gleicht dem, was man tun würde, wenn man jemanden unterstützen will. Ob ich da nun falsch liege oder nicht: Ich glaube, dass ihre Absichten gut sind. Und sie machten sehr deutlich, dass sie dem Marine Corps mit dieser Intention helfen würden. Auch das Marine Corps selbst hatte gute Absichten mit diesem Programm. Sie wollten nicht nur versklavte Killermaschinen produzieren, wie sie in anderen fehlgeleiteten Supersoldatenprogrammen auftraten. In meinem Verständnis saßen die hochrangigen Militärs in den frühen Tagen zusammen und fragten sich: 'Wir haben die Technologie, um Supersoldaten zu erschaffen. Welche Art von Supersoldaten wollen wir erschaffen?' Die ersten Gespräche verliefen also in dem Sinne: „Wie erschaffen wir einen Herkules, einen Hektor, einen echten Helden aus dem goldenen Zeitalter?' Und ich glaube, was dann passierte, war weitestgehend eine Zweckentfremdung der Programme und eine Abweichung von diesem Gedankenansatz. Der Fokus richtete sich also mehr darauf, roboterhafte Killerautomaten zu erschaffen, die man augenblicklich in Tötungsmaschinen verwandeln könnte und die unter allen Umständen alles auslöschen würden, auf was man zeigte, ohne dabei Fragen zu stellen.
 
Projekt Moonshadow hatte jedoch einen anderen Zweck. Er bestand nicht darin, bloße Maschinenkiller zu kreieren. Das Ziel bestand darin, Helden zu erschaffen. Supersoldaten, deren Vergleichsrhamen der eines griechisch-römischen Helden sein würde. Ob das gelungen ist, wir werden es noch sehen... Das war jedenfalls die andere Intention des Projekts. Es schien, dass die Extraterrestrischen bei dieser Agenda halfen, aber ihre eigenen Ziele dabei verfolgten ('O.K. Eure Supersoldaten können x,y, z machen. Für uns ist seine Ausbildung aber noch nicht zu Ende und wir werden ihn mit ein paar extra Programmen ausstatten und uns ansehen, was er damit für lustige und schicke Dinge tun kann.'). So scheint es, dass dies ein kooperatives Programm war und sie arbeiteten sowohl an einem gemeinsamen Ziel, als auch mit eigenen, flankierenden Zielen.
 

 

Michael Salla: Auch andere suchten die Öffentlichkeit, um über Supersoldatenprogramme zu sprechen, welche Kinder involvierten. Und ein Kontrollmechanismus, der dabei benutzt wurde, bestand in Trauma-basierter Mind Control.
 
Randy Cramer: Genau...
 
Michael Salla: War das also auch Teil des Projekts Moonshadow?
 
Randy Cramer: Vor dem Hintergrund der ganzen Bandbreite der Mind Control Technologien ist nach meinem Verständnis die Trauma-basierte Bewusstseinskontrolle eine primitive Technologie, wenn es um die Formung des Bewusstsein geht. Es gibt viel fortgeschrittenere und weniger traumatisierende Methoden, um dies zu erreichen. Um das aber auf diesem Wege zu erreichen, muss man in einem möglichst früheren Alter ansetzen. Wenn man nämlich mit jemandem zu tun hat, der bereits irgendein fest sitzendes Bezugssystem in seinem Geist und seinem Körper hat, muss man es vorher brechen, um es wieder neu aufbauen zu können. Daher ist Trauma-basierte Mind Control so so gut bekannt und weit verbreitet, weil man es dabei mit Personen zu tun hatte, die sich bereits einige Jahre entwickeln konnten. Man muss das brechen, um darauf neu aufbauen zu können. Aber wenn man von Null und Tag 1 beginnt, von der reinen DNS und der befruchteten Eizelle, muss man das nicht in diesem Umfang tun. Da gibt es sicher ein paar Erfahrungen [bricht ab]...
 
Nach meinem Verständnis funktionierte das etwa so: die ETs und die Special Section des Marine Corps sagten sich 'Großartig! Um besser zu sein als die anderen Programme, tun wir es auf diese Art und erhalten viel stabilere Supersoldaten.' Man stand nämlich vor dem Problem, dass durch all diese Trauma-basierte Kontrolle sich die Lebensspanne verkürzte. Man hat zwar Supersoldaten, aber nur für einige wenige Jahre, bevor sie sich selbst zerstören und innerlich kaskadieren [Randy spielt hier wohl auf die Wiedervernetzung ehemals blockierter neuronaler Netzwerke an, welche die vormals kompartimentierten multiplen Persönlichkeiten ineinanderlaufen lassen. Aus anderen Zeugnissen von Supersoldaten wissen wir, dass dies nicht selten mit einer Selbsttötung endet]
 
Bei Nichtanwendung der Trauma-basierten Methode gibst Du Deinem Supersoldaten also eine sehr viel längere Lebensspanne mit auf den Weg; viele Jahre mehr an Militärdienst und ein größerer Nutzen, der daraus gezogen werden kann im Vergleich zu einem Trauma--basierten Regime. Im Wesentlichen sollte es also effektiver und nutzbringender sein. In den meisten Fällen wurden wir damit [Trauma-Kontrolle] also nicht konfrontiert, obschon man da freilich mit einem dutzend anderer Leute am Tisch sitzt, die nicht die gleichen Werte teilen. In Project Moonschadow gab es also auch die Leute, die forderten: 'Wir benötigen doch auch diese anderen Kontrollmechanismen und Sicherheiten in diesem System! Und am Tisch machte das Argument die Runde: 'Nein, das würde unser Programm und unsere Ziele verderben. Wir haben [bewusst] keine Trauma-basierte Mind Control angewandt, weil es sie [die Supersoldaten] mit der Zeit schädigt, ihre Lebenszeit und ihren Nutzen vermindert.' Aber wenn man Leute dabei hat, die ständig darauf insistieren: 'Nein, nein, nein, wir müssen diesen Kerl kontrollieren! Wir müssen sicher stellen, dass er nicht aus dem Ruder läuft und unabhängig wird', rollten die Leitenden bei Projekt Moonshadow schließlich mit den Augen und sagten: 'Na, gut, bitteschön, wenn ihr wollt, dass wir es so tun, fügen wir also ein Minimum an diesen Trauma-basierten Kontrollen hinzu.' Ich kann mich definitiv an einige erinnern. Meistens jedoch war es keine Trauma-basierte Mind Control, sondern eine Basis-Programmierung, die mit der DNS Programmierung begann, mit der elementaren Softwareprogrammierung der [meiner] Entwicklung, statt letztere auseinander zu brechen und wieder neu zusammen zu setzen.
 
Michael Salla: Wir sind fast am Ende dieses ersten Teils, der Deinen Lebenshintergrund aus der Frühzeit beleuchten sollte, bis Du im Alter eines Teenagers warst und in den Militärdienst eingetreten bist. Gibt es irgend etwas, das Du hinzufügen möchtest im Hinblick auf die nach und nach erfolgten Enthüllungen Deiner Frühzeit?
 

 

Randy Cramer: Ja, und zwar folgendes: Sogar wenn etwas geklärt scheint und sich für die Erinnerung klar zeigt, heißt das nicht, dass nicht alles anders sein kann. Ich erinnere die frühen Stadien dieses Prozesses und dachte mir dabei: 'Oh, dies bedeutet jenes und jenes bedeutet dieses...Oh, wenn ich von diesen Aliens entführt wurde, muss das diese Bedeutung haben.' Ich hatte also einige Annahmen, die ich auf nichts anderes als auf Annahmen stützte (wie das andere Leute auch tun, die zu glauben wissen, was diese Dinge zu bedeuten haben), was diese Dinge für mich persönlich bedeuteten, und auch, ob ich mit diesen Dingen mit mir im Reinen oder Unreinen wäre.
 
Erst als ich bereit dazu war und mir die Zeit nahm, tief zu graben und jede einzelne Facette der Erinnerungen und der emotionalen Erfahrungen zu erforschen, konnte ich die Gewissheit erlangen, bei der Wahrheit angelangt zu sein. Denn ich würde nicht zur Wahrheit gelangen, wenn eine Erfahrungserinnerung in mir nicht ganz korrekt war und sie mich dadurch zu falschen Schlussfolgerungen und Handlungen (basierend auf jenen) verleitete.
 
Wenn ich eine Botschaft vermitteln sollte, besonders an jene, welche diese Informationen dazu benutzen, sie auf sich selbst zu beziehen, [würde ich sagen]: 'Was immer ihr glaubt, dass euch widerfahren sei, seid euch nicht so sicher! Lasst den Zweifel nicht so nah an euch ran, dass ihr leugnet, etwas sei passiert. Aber seid bereit auszusprechen: 'Vielleicht ist es passiert, vielleicht auch nicht. Lass uns der Sache auf den Grund gehen und zur Wahrheit gelangen.' Und wenn eine Einstellung herrscht, eine Intention und Ernsthaftigkeit, welche tatsächlich den Willen hat, zur Wahrheit zu gelangen, wird man dort Am Ende auch landen. Ich bin überzeugt davon, wer auch immer euch dabei helfen will (eure Guides oder Außerirdische): ihr müsst die richtigen Fragen stellen! Dazu gehört, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Es ist einfach, solche Annahmen zu treffen über Dinge, von denen man nicht unbedingt sehr viel Fakten kennt. Ich würde jeden, der durch irgendeinen ähnlichen Prozess geht, dazu ermutigen wollen, anzuhalten und sich zu vergewissern, ob man die richtigen Fragen stellt und wirklich willens ist, auf den Grund der Dinge zu kommen. Willens auch, die Vorstellungen seiner Vorurteile loszulassen. Wenn man eine neue Ebene erreicht, wird man gezwungen, einen ganzen Strauß an Annahmen zu verwerfen, bevor man sie betreten kann. Und das ist gut so. Es ist gut, wenn man sich willens zeigt, falsch zu liegen, um an einen Ort zu gelangen, an dem man richtiger liegt. Habe also den Wunsch, Dich zu irren. Sei Dir nicht sicher, fordere Deine Annahmen heraus, so dass Du wirklich zum Grund der Wahrheit darüber gelangen kannst, wer oder was Du bist und was Du mit dieser Erfahrung nun anfangen willst.
 
Michael Salla: Wir schließen hier diesen ersten Teil und werden bald wieder zurück sein, um einen Blick auf Deinen Militärdienst in der US Navy und in der Special Section des US Marine Corps zu werfen.
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